Ein redefreudiger Designer im Nachtzug nach Chiang Mai, eine nette Unterkunft in der Altstadt und dann ein dreitaegiges Trekking in den Urwald. Was mit einer Touri-Elefantentour begann, entwickelte sich danach zu einem richtigen Trip in die Natur. 2 Thais, 2 Iren, 2 Hollaenderinnen, 1 schwedisches Paerchen, 1 Belgier und 1 Deutscher waren an Bord. Am 1.Tag waren nach einer Abkuehlung unter einem Wasserfall zwei Holzhuetten am Fluss unser Ziel:

Abends gab es bei Lagerfeuer, Gitarre und Bier noch eine thailaendische Tradition: ein Gluecksbringer, eine Art Ballon, wurde mit allen Namen beschriftet und dann durch eine kleine Brennschnur per Auftrieb in den Himmel entlassen. Das Teil ist ohne zu verbrennen so hoch geflogen, dass wir alle mit sehr viel Glueck gesegnet zu sein scheinen 😉

Die Nacht war recht angenehm (alte Matratze auf dem Boden). Am zweiten Abend haben wir in einem thailaendischen Dorf geschlafen. Diesmal lagen wir nur durch eine 1mm dicke Auflage getrennt direkt auf dem Holzboden… unmoeglich da irgendwie halbwegs vernuenftig zu schlafen!

Das war das Holzhaus (auf Holzbalken stehend wird nur die 1. Etage zum wohnen benutzt).

Jedes Haus hatte sein eigenes Schweinchen, dieses hier gehoerte zu unserem Haus 😉

Mein Schlafplatz…

Am naechsten Tag ging es dann mit einem weiteren Badezwischenstop am Fluss (das war die normale “Dusche” waehrend der drei Tage) und einem unspannenden Bamboorafting zurueck nach Chiang Mai.

Flussbad.

Jungleflusslauf.

Die Stadt im Norden Thailands ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man von einer Strasse mit den typischen Bars, die man mit Thailand leider verbindet (und der westlichen ueberwiegend im Pensionsalter befindlichen Kundschaft), mal absieht.
Insbesondere die Altstadt ist mit ihren vielen Tempeln, die gut zu Fuss erkundet werden koennen, sehenswert.

Hier ergab sich an einem der groessten Tempel auch die Moeglichkeit mit einem Moench zu sprechen. Nach dem 30minuetigen Gespraech ist die Hemmschwelle, auf einen Moench zuzugehen, von 90% auf 10% gesunken. Moenche in Asien sind sehr relaxt und offen gegenueber Fremden, was sich Laufe der Reise mehrfach bestaetigen wird.

Die Hitze traegt Ihren Teil dazu bei, dass hier alles etwas langsamer ablaeuft… 🙂

Fasst haette ich vergessen, dass ich am letzten Tag in Chiang Mai noch einen thailaendischen Kochkurs belegt hatte. Ab sofort weiss ich also auch, was in meinem Essen ist und wie ich es zubereiten kann, Diplomurkunde inklusive 😉 Da ich meine Kamera an dem Tag vergessen hatte, werde ich ein paar Fotos & vllt. auch ein heisses Video bei Facebook online stellen!